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unſern Helden ein, ihr öͤfters Geſellſchaft zu leiſten. Heinrich verſprach's mit einem Blick auf Julie, welche es nicht weniger ſehnlich zu wünſchen ſchien.
„Mindeſtens, ſprach Heinrich bei ſich ſelbſt, als er zur Auffindung einer Wohnung die Straßen Roms durchſtreifte, iſt dieſe Frau wirklich eine Marquiſin und hat auf keinem Theater die Prin⸗ zeſſinnen geſpielt.“
Nachdem Heinrich den eleganteſten Gaſthof der Stadt gewählt, ließ er Schneider und Kaufleute kommen, um ſich nach dem neueſten Geſchmack und aufs Reichſte zu kleiden.„Gnädiger Herr, ſagte Frank, wiſſen Sie, daß dieſe Marquiſin da Sie zu Grunde richten wird, wenn's ſo fortgeht?— Dummkopf! glaubſt Du, mein Vater werde ſich weigern, mir ſo oft und ſo viel Geld zu ſchicken, als ich brauche?— Ei, gnädiger Herr! er dürfte nur Ihrer Reiſen müde werden und Ihnen befeh⸗ len, nach Hauſe zurückzukommen!— Nun, alsdann wird's immer noch Zeit ſein, uns einzuſchränken.“
Gleich am Abend ſeiner Ankunft begab ſich Heinrich zur Marquiſin von Belloni. Sie wohnte im ſchönſten Theile der Stadt; ihr Hötel war äußerſt prachtvoll, und Alles bei ihr athmete Lurus und Eleganz. 4 4
Eine glänzende und zahlreiche Geſellſchaft war bei ihr verſammelt. Die Marquiſin empfing Hein⸗ rich auf die grazibſeſte Weiſe und ſtellte ihn den ausgezeichnetſten Perſonen vor, welche ihn, auf


