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1. Th. (1843)
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auf die Knie ſinkend. Wer biſt Du? fragte ihn dieſer. Ein armer Bedienter, der keinen Heller hat. Biſt Du allein hier? Nein, Herr Räu⸗ ber, ich bin mit meiner Herrſchaft, die mich auf

Kundſchaft ausſchickte. Führe mich zu ihr!

Ja, Herr Räuber, gerne.

Heinrich hielt den Unbekannten, deſſen Wahr⸗

haftigkeit er bezweifelte, noch immer feſt; dieſer führte ſie in ein oberhalb dem Kreuzgang befind⸗ liches Gemach und rief unter der Thüre:hier iſt der Räuberhauptmann!

Heinrich war ſehr erſtaunt, ſich in einem Zim⸗ mer zu befinden, wo man ein gutes Feuer ange⸗ macht und mehre Fackeln angezündet hatte, und in welchem eine Dame von etwa dreißig Jahren mit einem andern viel jüngern Frauenzimmer und vier Männern in Livree, die aufrecht hinter ihr ſtanden, einquartirt war. Auf den Ausruf von Heinrichs Führer beim Eintritt, machte die Dame eine Bewegung des Entſetzens und die vier Män⸗ ner ſprangen nach ihren Feuergewehren.

Ohne Furcht, meine Herren! ſagte Heinrich lachend; ich bin kein Räuber, ſondern ein Rei⸗ ſender und der hier iſt mein Diener. Es war mir ſehr lieb, zu ſehen, wohin mich dieſer Menſch führen würde, und endlich zu erfahren, mit wem ich es zu thun habe.

Hierauf trat Heinrich zu der Dame, indem er

ſie um Entſchuldigung wegen des verurſachten Schre⸗ ckens bat und ihr geſtand, daß er keine ſo große