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ſchlüſſe mancher Philoſophen beruhen häufig auf nichts weiter als dem Geſchehenen. „Wozu all dieſer Galimathias? fragte Hein⸗
rich aus ſeinen Träumereien erwachend.— Weil.
wir uns hier auf der Straße nach Rom befinden, in dem Augenblick, wo ich am wenigſten daran dachte... und Sie vielleicht auch nicht, gnädiger Herr?— Er hat Recht,“ dachte Heinrich bei ſich ſelbſt; aber er mochte Frank ein Abenteuer nicht erzählen, das ſeine Eigenliebe verletzte und das er völlig aus ſeinem Gedächtniß verwiſchen wollte. —„Fühlen Sie den Regen nicht, Herr? ſagte Frank nach einſtündigem Schweigen.— Ja, aber was iſt da zu machen?— Meiner Treu, ich ſehe nicht ein, was uns hindern ſollte, lieber unter ein Ob⸗ dach zu gehen als uns die Haut durchnetzen zu laſſen, denn ich glaube, es zieht ein Gewitter heran.— Du haſt Recht: nun ſo laß uns denn einen Zufluchtsort ſuchen, bis der Sturm vor⸗ über iſt.— Wohlgeſprochen, Herr, aber ich ſehe keinen.— So reiten wir fort!“
Nach langem Suchen erblickte Heinrich ein altes, halbverfallenes Gebäude, das völlig ver⸗ laſſen ſchien.„Siehſt Du dieſe alten Mauern, Frank? Dort werden wir Zuflucht finden.— Ich zweifle ſehr, denn dieſes Bauweſen hat ein ziem⸗ lich ſchlechtes Ausſehen und dient vielleicht ſchon lange nur noch Räubern zum Schlupfwinkel.— Hätteſt Du Furcht davor?— Ach! mein Gott! nein, Herr, denn wenn mein Verhängniß will, daß


