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Nacht?— Vorwärts! keine Bemerkungen, thu, was ich Dir ſage!“
Frank eilt zu gehorchen, denn er ſieht, daß ſein Gebieter nicht in der Laune iſt, ſeine Vor⸗ ſtellungen anzuhören. Wie die Pferde bereit ſind, ſteigen Heinrich und Frank auf und verlaſſen Flo⸗ renz mitten in der Nacht.
Zwölftes Kapitel. Rom.
„Man muß geſtehen, Herr, es iſt ein närri⸗ ſches Ding um das Verhängniß!... Oftmals ſcheitert man in ſeinen Planen gerade in dem Au⸗ genblick, wo man glaubt, ſie gelingen zu ſehen... Ein glücklicher Zufall kommt, wenn man jede Hoff⸗ nung verloren hat; und im Begriff auf den Ball zu gehen, krak! bricht man Arm oder Bein und bleibt ſechs Monate in das Bett gebannt... In Wahrheit, Herr, wenn man vernünftig wäre, würde man nie Plane für die Zukunft ſchmieden, ſondern ruhig abwarten bis das Buch des Ver⸗ hängniſſes vor uns aufgeſchlagen liegt.“
Frank, neben ſeinem Herrn reitend, vertrieb ſich damit die Zeit, daß er dieſem ſeine Betrach⸗ tungen mittheilte. Obgleich nur ein gewöhnlicher Diener, hatte er beobachtet, nachgedacht und theilte ſeine Betrachtungen Heinrich mit. Die Vernunft⸗


