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Dame aus dem Zimmer. Die beiden Militäͤrs ſind gleich ein paar Löwen wider Heinrich; allein dieſer thut Wunder; und während er die ihm zu⸗ gedachten Hiebe mit ſeinem Tiſche parirt, ſchickt er ihnen noch zu, was ihm unter die Hände fällt: Schüſſeln, Flaſchen, Seſſel, Krüge, Alles wird im Zimmer umher gegen einander geſchleudert. Der Wirth ſucht den Frieden wieder herzuſtellen und die Kämpfenden zu trennen; aber wie er ſich unter ſie miſcht, empfängt er einen für Heinrich beſtimmten Säbelhieb und rollt unter Bänke und
Tiſche, ſchreiend, er ſei todt. Unſer Held hat das
Glück, einen der Offiziere mit einer Flaſche an den Kopf zu treffen; der Wurf betäubte ihn ſo völlig, daß er bewußtlos neben dem Wirthe nieder⸗ ſank. Sein Kamerad ward dadurch noch erbitterter gegen Heinrich, welcher ſeine Kräfte zu verlieren begann und vielleicht unterlegen wäre, wäre nicht eine Menge Bauern, von der Wirthin herbeigerufen, zu ſehr gelegener Zeit eingetreten und hätte dem Scharmützel ein Ende gemacht. Heinrich benützte die Verwirrung, um die Thüre zu gewinnen: zwei Pferde waren im Hofe; er beſtieg eines und langte im größten Galopp in Florenz an.
„Wie, Herr, Sie ſind's? Ich glaubte, Sie würden heute Nacht nicht hier ſchlafen.— Nein, Frank, wir ſchlafen auch nicht mehr hier.— Was ſoll das heißen, Herr?— Zahle augenblicklich den Wirth, ſattle die Pferde und laß uns auf der Stelle abreiſen.— Wie! Herr! mitten in der


