Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
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iſt Felieia, rief er, ſich an ſeinen Kameraden wendend, aus.— Ja! wahrlich, ſie iſt's,“ ver⸗ ſetzte der andere.

Heinrich ward roth vor Zorn, umſonſt ſuchte Felicia den Herren ihre Züge zu verbergen und wußte nicht, welches Benehmen ſie beobachten ſolle. Einer der Militärs trat auf ſie zu und umfing ſie ganz ungezwungen mit ſeinen Armen:„Wie, meine Schöne!.. Dich ſehe ich wieder! ſagte er und wollte einen Kuß rauben; aber Felicia ſtößt ihn kräftig zurück. Was! rief er aus, Du machſt die

Spröde! Doch als Du die Königinnen auf dem

großen Theater zu Neapel ſpielteſt, warſt Du nicht ſo ſtrenge.— Was ſoll das heißen, mein Herr? ſagte Heinrich, voll Wuth auf den Militär zu⸗ gehend.— Zum Henker! mein Herr, das ſehen Sie wohl.— Der alſo iſt Dein neuer Liebhaber, Felicia? fährt der zweite Offizier höhniſch lächelnd fort; ich wünſche Dir Glück; er iſt noch jung, Du wirſt ihn bilden.— Unverſchämter! ſchrie Hein⸗ rich, den jungen Mann mit zornfunkelnden Augen betrachtend; ich will Dich lehren, daß ich keiner Lection bedarf, um Leute Deiner Art zu züchtigen.“ Damit verſetzte er dem Zunächſtſtehenden eine tüch⸗ tige Ohrfeige. Dieſer zieht wüthend ſeinen Säbel und will damit über Heinrich herfallen, aber er parirt den Hieb mit einem Tiſch, deſſen er ſich wie eines Schildes bedient. Der andere Offizier läßt augenblicklich Felicia los, um ſich mit ſeinem Ka⸗ meraden zu verbinden. Unterdeſſen entflieht die