gen Herrn in die Luft ſprengen, weil es ihm ge⸗ fällt, Deinen Spinat mit den Füßen ſeines Pfer⸗ des zu bearbeiten!... Dreifache Kanonade! ich weiß nicht, woran es hing, daß ich Dich nicht ſo hoch wie der Kirchthurm des Dorfes habe ſprin⸗ gen laſſen!...— Aber, Herr Müller!... was ich that, geſchah zum Beſten des Herrn von Fram⸗ berg!... Was wird unſer Herr ſagen, wenn er ſeinen Garten in dieſem Zuſtande findet!.— Wiſſe, Schlingel, mein Oberſt liebt ſeinen Sohn mehr, als ſeine Kohlköpfe, und mag es meinem Zögling gefallen, das ganze Schloß umzukehren, ſo ſteht es Dir nicht zu, ein Wort darüber zu ſagen.“ 4 Der Gärtner ſchwieg und hinkte nach ſeinem Häuschen zurück, indem er alle jungen Leute, Pferde und Huſaren zum Teufel wünſchte. Müller aber, ſtolz über das Gelingen ſeines Planes, feierte ſei⸗ nen Sieg mit dem Glas in der Hand, und dieß⸗ mal brachte Herr Bethmann die Nacht unter dem
Tiſche zu.
Sechstes Kapitel Das Pachthaus und der Heuboden.
Auf ſolche Weiſe verging die Jugend unſeres Helden und dieſer erreichte das Alter von fünf⸗ zehn Jahren, indem er fortwährend alle Schloß⸗ bewohner neckte und ärgerte. Aber er ritt vor⸗


