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1. Th. (1843)
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Bethmann, der mit Müller rivaliſiren wollte, lag ſtets am Ende des Mahls unter dem Diſch; und da Müller nun Niemand mehr zum Disputiren hatte, ſchlief er am Kamin, ſeine Pfeife rauchend und ein Kriegslied ſummend, ein.

Während ſeine beiden Lehrer im Schlafe lagen, machte Heinrich ſeine Streiche. Von Niemand mehr beaufſichtigt, rannte er durch Schloß und Garten, hielt im Stalle an, band die Pferde los, ſtieg ohne Sattel auf und verheerte den Garten, indem er kreuz und quer durch die Gänge und Gemüsbeete ritt, ohne auf das Geſchrei des Gärt⸗ ners zu hören, der in Verzweiflung war, daß er nie ſeine Pflanzungen zur Reife gedeihen ſah.

Eines Tages indeß, entſchloß ſich der Gärtner, ärgerlich darüber, daß Heinrich jeden Abend ſeine Arbeit vom Morgen zerſtörte, Rache zu nehmen. Nach ſeinem reiflich überdachten Plane kaufte er einige Schwärmer, brachte ſie unten an einem Baume in der großen Allee an, die Heinrich am häufigſten und liebſten verwüſtete, und bis zu ei⸗ nem Gebüſch worin er ſich verbarg, Laufpulver ſtreuend, erwartete er ruhig ſeinen Feind, bereit, im Augenblick ſeines Vorbeikommens anzuzünden, in der Ueberzeugung, das Pferd werde beim Knall der Exploſion ſeinem Reiter auf irgend eine Weiſe übel mitſpielen.

Der Erfolg rechtfertigte alle Erwartungen des Gärtners: ſobald Heinrich ſah, daß Herr Beth⸗

mann unter dem Tiſche lag und Müller einge⸗ Paul de Kock. IX. 3