Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
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ſich auf Müllers Beiſtimmung ſtützend, warf Herrn Bethmann,(ſo hieß der Lehrer) zuweilen die Bü⸗ cher ins Geſicht, weil er ihn langweile, und er lieber fechten lernen wollte. Herr Bethmann ſchrie; aber Müller war entzückt, und erſterer hatte im⸗ mer Unrecht.

War dieſer Unterricht vorüber, ſo führte Mül⸗ ler den Kleinen in den Hof, ſetzte ihn auf ein Pferd und ließ das Thier beinahe eine Stunde lang im Hof herumtraben und galoppiren: auch kannte der kleine Heinrich in ſeinem zehnten Jahre die Pferde beſſer, als ſein Elementarbuch. Nach dieſem kleinen Zeitvertreib ſchied man zu einem andern wichtigeren; man mußte exerciren und die ehrenvolle Handhabung des Säbels lernen. Darin zeichnete ſich Müller beſonders aus, und wenn er mit ſeinem Zögling zufrieden war, ſo belohnte er ihn durch Freiſprechung für morgen von jedem Unterricht bei Herrn Bethmann.

Nun ſetzten ſich die Herren zu Tiſche. Müllers Grundſatz war, hier möglichſt lange ſitzen zu blei⸗ ben und dies war der einzige, worin er mit Herrn Bethmann übereinſtimmte, welcher die Ehre theilte, mit den Herren zu ſpeiſen, weil Müller gerne Je⸗

mand bei ſich hatte, der ihm bei Diſche die Stange

zu halten vermochte, bis ſich ſein Zögling ſelbſt mit ihm betrinken könnte. Gewöhnlich waren beide nach Diſch nicht mehr

im Stande, irgend etwas zu unternehmen. Herr