Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
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26 Einziger davon gekommen... Was ſagen Sie? rief Ckementine. Wie? nicht einmal die Offi⸗ g ziere? Ach! mein Gott, nicht Einer!.. Al⸗

les blieb auf dem Platze!...

Clementine hörte nicht weiter, ſie ſank ohn⸗* mächtig nieder: man ſprang ihr bei, während Müller, durch die Beſchreibung der Schlacht in Feuereifer gerathen, den Unfall nicht bemerkte, welchen er hervorgerufen hatte.

Man trug Clementine in ihr Zimmer, wo ſie ihre Sinne nur wieder erlangte, um ſich dem hef⸗ tigſten Schmerze hinzugeben. In der erſten Schwa⸗ dron des ſechsunddreißigſten Huſarenregiments diente d'Ormeville, und die eben erhaltene Nach⸗ richt in Verbindung mit dem ſeit lange von ihm beobachteten Stillſchweigen überzeugte ſie leicht, daß er zu leben aufgehört habe.

Wirklich gelangte auch von dieſer Zeit an keine Nachricht von d'Ormeville mehr zu Clementinen, welche ihre Tage in Thränen verlebte, in Gedanken an den, den ſie verloren. Mittlerweile verſtrich die Zeit: der Clementinen gewährte dreimonatliche Auf⸗ ſchub nahte ſeinem Ende; auch fühlte ſie, daß ſie bald Mutter ſein werde, und jeder Augenblick vermehrte die Angſt ihrer Lage. 4

Ein Schritt mußte geſchehen: Clementine ent⸗ chloß ſich, das letzte ihr übrige Mittel zu ver⸗ ſuchen, um wenn nicht Glück, worauf ſie ſeit dem Tode des Geliebten verzichtet hatte, doch wenigſtens