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daß ſie den Oberſten Framberg als ihren künftigen Gemahl anzuſehen habe. 8
Was konnte Clementine ſagen? Sie fürchtete ihren Vater zu ſehr, als ſie es gewagt hätte, ihm ihren Fehltritt zu geſtehen. Wir haben geſehen, daß Alles was ſie zu erlangen vermochte, ein Auf⸗ ſchub von drei Monaten war. An dem Buſen ihrer guten Amme, in den ſie ſchon lange all ihren Kum⸗ mer vertrauensvoll niedergelegt hatte, weinte ſte ſich aus. Die alte Mariane konnte ihr nur zuſprechen, Muth zu faſſen; aber um das Unglück voll zu machen, empfing Clementinen ſeit einem Monate von d'Orme⸗ ville keine Nachricht mehr. Was mochte ihm be⸗ gegnet ſein?... War er gefangen? war er auf dem Schlachtfelde gefallen? Alle dieſe entſetzlichen Gedanken machten ihre Lage unr noch ſchrecklicher.
Eines Abends waren Graf Hermann und ſein Sohn bei dem Baron, da trat Müller herein, ſei⸗ nem Oberſten Nachricht über die letzte Schlacht zu bringen.
„Nun! Müller, ſagte der Oberſt, was gibt's Neues?— Ha! die Feinde ſind tüchtig getlopft worden...— Biſt du deſſen gewiß?— Ja, Herr Oberſt, denn der alte Frank, der gerade von der Armee herkommt, hat mir's erzählt. Bomben und Granaden! Er ſagt, der Kampf ſei hitzig ge⸗ weſen!... Der Feind vertheidigte ſich wacker; an⸗
fangs richtete er große Verheerungen in unſern
Reihen an: von der ganzen erſten Schwadron un⸗
ſeres ſechsunddreißigſten Huſarenregiments iſt nicht ein
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