Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
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Was hätte ſie erwidern können, das er nicht ſchon wußte? Sie ſchwuren ſich gegenſeitig'zu, ein⸗ ander auzugehören und ewig zu lieben. Das Ge⸗ ſchick indeß, welches nicht immer mit unſern ün⸗ ſchen übereinſtimmt, ſchien denen der beiden Lie⸗ benden entgegen ſein zu wollen. Clementine geſtand d'Ormeville, daß ihr Vater die Franzoſen nicht liebe und nicht leicht ſeine Einwilligung zu dieſer Verbindung geben werde. D'Ormeville hielt ihr entgegen, daß er in deutſche Dienſte trete, und die⸗ ſer Umſtand aͤhren Vater vielleicht guͤnſtiger für ihn ſtimmen könne. Clementine glaubt es: was man wünſcht, glaubt ſan ſo leicht!... 3

Die Zeit verſtrich inzwiſchen und d'Ormeville,

der ſchon bei der Armee hätte ſein ſollen, konnte ſich nicht zur Trennung von Clementinen entſchließen. Jeden Abend genoſſen unſre Liebenden, mit der guten Mariane, welche voll Freude ihren Reden zuhörte, um einen Diſch ſitzend, das ſüße Vergnügen, wel⸗ ches man im Zuſammenſein mit dem geliebten Ge⸗ genſtand empfindet, und gewöhnlich gingen alle drei miteinander bis an die Thüre des Schloßparks, wo Clementine mit dem Verſprechen ſchied, am an⸗ dern Tage wieder zu kommen.

Als ſich jedoch Mariane eines Tages unpäßlich fühlte, konnte ſie Clementine aufèdem Heimwege nicht begleiten. Es war ſpät: bei traulichem Liebes⸗ koſen hatte man die Stunde vergeſſen und Clementine durfte nicht allein gehen; ſie mußte wohl d'Ormeville's

Arm annehmen. Der Abend war prächtig und rief