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Froburg nahegelegenen Dorfe verweilt und gerade, als er ſich mit der Jagd unterhalten, die reizende Clementine getroffen.
Die Tochter des Barons fragte mit reger Theil⸗ nahme, ob er jetzt in Sicherheit ſei. D'Ormeville ant⸗ wortete, daß er nichts mehr fürchte, ſeit er ſich in Deutſchland beſinde, und fügte hinzu, ſein ſehn⸗ lichſter Wunſch ſei jetzt, noch lange in der Gegend zu verweilen, die ſie bewohne.
Auf ſolche Weiſe ward dies unerwartete Zuſam⸗ mentreffen für Clementine die Quelle mannigfacher Leiden. D'Ormeville erlangte anfangs nur ſchwer die Erlaubniß, Elementine anf einen Theil des Rückwegs zu begleiten: zwar war Mariane ſtets bei ihnen: iſt aber die Gegenwart eines Dritten hin⸗ reichend das Aufkeimen der Liebe zu erſticken?
Clementine fehlte keinen Abend in der Hütte; und d'Ormeville ſeinerſeits war eben ſo pünktlich. Er fand ſtets irgend einen Vorwand, dort zugelaſſen zu werden. Die gute Mariane ſah nichts Unrechtes darin, daß zwei ſo liebenswürdige junge Leute öfters beiſammen waren; überdies hatte d'Ormeville durch ſein ſanftmüthiges und zuvorkommendes Weſen ihre Freundſchaft gewonnen und Niemand ſchickte ſich, wie ſie ſagte, beſſer mit ihrem Fräulein zuſammen.
Unſere jungen Leute hatten ſich bald verſtändigt⸗ Die Augenſprache genügte ihnen nicht mehr, und während eines Tages Mariane im Garten war, warf ſich d'Ormeville Ciementinen zu Füßen und geſtand ihr ſeine Liebe.


