Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
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und ſagte, er preiſe ſich glücklich, daß der Zufall ihm ein zweites Mal das Vergnügen, ihr zu be⸗ gegnen, verſchaffe.

Clementine lächelte ebenfalls, denn ein inneres Gefühl ſchien ſie errathen zu laſſen, daß nicht der Zufall es ſei, der den jungen Jäger hergeführt. Mariane begriff nun, es ſei derjenige, der ihrem Fräulein(wie ſie Clementine nannte) geſtern Abend begegnet war, und ſagte ihm, daß er nicht gele⸗ gener hätte kommen können und Clementine ſo eben von ihm geſprochen habe. Zärtlich blickte der junge Mann das erröthende Mädchen an, Mariane aber ſah noch immer befremdet auf Beide.

Rach und nach verſchwand indeß der Zwang, Vertrauen trat an deſſen Stelle, und der Jäger froh, Clementinen nicht mehr unbekannt zu ſein, theilte den Frauenzimmern mit, daß er ein Fran⸗ zoſe ſei, d'Ormeville heiße, frühe ſeiner Eltern beraubt und bei ſeinem geringen Vermögen in den

Militärdienſt getreten ſei; nachdem er einige Zeit mit den franzöſiſchen Heeren im Felde geſtanden, habe er mit einem ſeiner Kameraden einen Ehren⸗ handel gehabt, ſich mit ihm geſchlagen und ſeinen Gegner im Zweikampf getödtet. Die Familie deſ⸗ ſelben ſei reich und mächtig, er, d'Ormeville, arm und ohne Protektion, habe ſich genöthigt geſehen, zu entfliehen, um dem peinlichen Gericht auszu⸗ weichen und ſei nach Deutſchland gekommen, in der Abſicht, die Dienſte des Kaiſers zu nehmen. Auf dieſer Reiſe habe er einige Zeit in einem dem Schloſſe