Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
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Eigenſchaften; und zu dem hätte ſie das Vergnugen, ihrem Vater zu folgen, bewegen ſollen, ohne Wi⸗ derſtreben die von dieſem vorgeſchlagene Ehe einzu⸗ gehen. Demnach mußte irgend ein geheimer Beweg⸗ grund die Ruhe ihrer Seele ſtören. Dies werden wir ohne Zweifel im folgenden Kapitel erfabren.

Drittes Kapitel Clementine.

Unfern dem Schloſſe des Barons von Froburg lag auf einem Hügel, von dem aus man die reichen Beſitzungen des Vaters unſerer Clementine erblickte, eine kleine, mit einem hübſchen Gärtchen umge⸗ bene Hütte. In dieſem beſcheidenen Aſyle wohnte die Amme der Tochter des Barons. Sie hatte der letztern ſtets die Zärtlichkeit einer Mutter bewieſen und ihr alle Sorgfalt und Pflege einer ſolchen an⸗ gedeihen laſſen. Clementine ihrerſeits liebte die gute Mariane zärtlich und ließ keinen Tag vor⸗ übergehen, ohne ſie zu beſuchen.

An einem ſchönen Frühlingsabend begab ſich Clementine auf den Weg nach der Hütte. Das Wetter war nie ſo ſchön geweſen; eine ſanfte, reine Luft berauſchte die Sinne und die untergehende Sonne ſchien nur mit Widerſtreben einen Tag zu beſchließen, den ſie ſo ſchön entfaltet hatte.

Von einem unwiderſtehlichen Gefühle hingeriſ⸗ ſen, vertiefte ſich Clementine ins Gehölz, das ſie,