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Theil ihrer Zeit brachten ſie abwechslungsweiſe auf dem Schloſſe des Einen oder des Andern zu; der Eine erzählte, wenn ſie in Winterabenden zu⸗ ſammenſaßen, von den glänzenden Waffenthaten und dem Ruhme, mit welchem ſein Sohn ihm die alten Tage verſchönere, der Andere malte die kindliche Anmuth ſeiner Dochter, ihre zärtliche Liebe für ihn, ihre Theilnahme für Unglückliche, und ſeine Hoffnung aus, daß ſie einſt mit der Schönheit ihrer Mutter auch deren Tugenden in ſich verei⸗ nigen werde.
So verfloß die Zeit: der Graf theilte dem Ba⸗ ron den Wunſch, ſeinen Sohn vermählt zu ſehen, mit; der Baron vertraute jenem die Unruhe, die ihn bei dem Gedanken peinigte, daß er ſeine Tochter bei ſeinem Tod, ohne Freund, der ſie ſchütze, ohne Gatten, allein in der Welt zurücklaſſe.
Aus dieſen vertraulichen Mittheilungen folgte, was nothwendig daraus folgen mußte; der Graf und der Baron bildeten den Plan, ihre Kinder zu zu vereinen; dadurch knüpften ſich die Freund⸗ ſchaftsbande zwiſchen ihnen noch feſter, und die Unruhe, die unabläſſig ihr Alter trübte, ſchwand.
Um dieſe Zeit war es, daß ſich der Oberſt den Wünſchen ſeines Vaters fügte: da führte ihn dieſer auf'’s Schloß des Barons, damit er die für ihn beſtimmte Gattin ſehe.
Auf ſeinen häufigen Reiſen zu ſeinem Vater hatte der Oberſt Clementinen bereits erblickt; aber welch ein Unterſchied! damals war ſie noch ein


