Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
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der junge Framberg verließ das Schloß ſeiner Vä⸗ ter, um das Feld der Ehre zu betreten, wo ihm in ſehr kurzer Zeit ſeine ausgezeichneten Waffen⸗ thaten den Rang eines Oberſten erwarben.

Graf Hermann war ſtolz auf einen ſolchen Sohn, und als der Oberſt Framberg ſeine Winterquar⸗ tiere im Schloſſe ſeines Vaters zuzubringen gedachte, ward er mit allen militäriſchen Ehrenbezeugungen, welche die väterliche Liebe noch ſinnreicher verſchoͤ⸗ nerte, empfangen.

Auf dem Schlachtfeld machte der Oberſt die Bekanntſchaft Müllers. Dieſer brave Huſar zeich⸗ nete ſich eben ſo ſehr durch ſeinen Muth, als ſeinen wunderlichen Humor aus. Er beſaß die volle Frei⸗ müthigkeit und Derbheit eines guten Soldaten. Stets bereit, ſein Leben für denjenigen einzuſetzen, den er liebte, hätte er auch die ganze Welt durchſtreift, um denjenigen zu ſtrafen, der ihn beleidigte oder beſchimpfte. Seinen Oberſten verehrte er als ſeinen Vorgeſetzten und liebte ihn als den Tapferſten des Heers. Bei jeder Schlacht ſtand Müller demſelben zur Seite, focht ihm voraus, deckte ihn oft mit ſeinem Körper, und nie hätte er es dem ver⸗ ziehen, welcher ihn der Wonne beraubt hätte, für des Oberſten Rettung zu ſterben.

Der Oberſt ſeinerſeits ſchloß ſich immer mehr an Müller an; bald wurden ſie unzertrennlich, denn der Oberſt, im Feldlager aufgewachſen, kannte keineswegs die Unterſchiede, welche Rang und Reichthum in der Welt begründen. Beſaß der⸗