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iſt es nöthig, dem Leſer mitzutheilen, wer der Oberſt Framberg war, und was ihn zu dieſer Reiſe bewog. 3
Graf Hermann von Framberg, Vater des Oberſten, ſtammte aus einer alten deutſchen Fa⸗ milie; von Geſchlecht zu Geſchlecht hatten alle Framberge in ihrer Jugend dem Vaterlande ge⸗ dient, und Graf Hermann, nachdem er auf dem Feld der Ehre ſich Lorbeern des Ruhmes geſam⸗ melt, hatte ſich auf das Schloß ſeiner Ahnen zu⸗ rückgezogen und harrte hier mit Ungeduld an der Seite einer geliebten Gattin auf die Geburt des Kindes, das ſie unter ihrem Herzen trug, und das ſeinem Glück die Krone aufſetzen ſollte.
Dieſer Augenblick kam, aber ſtatt eines Dags des Jubels ward es ein Tag der Trauer und des Leids: die Gräfin, indem ſie einem Sohne das
eeben gab, verlor das ihrige.
Nie tröſtete ſich der Graf völlig über dieſen Verluſt; da aber die Zeit auch den herbſten Kum⸗ mer lindert, erinnerte er ſich, daß er einen Sohn habe, und gab ſich mit allem Eifer der Sorge füͤr deſſen Erziehung hin.
Dieſe glich der ſeiner Ahnen. Der junge Fram⸗ berg lernte frühzeitig die militäriſchen Uebungen; voll Freude ſah der Vater ſeine glücklichen Anla⸗ gen und mit fünfzehn Jahren hat der junge Mann um die Erlaubniß, zur Armee abgehen zu dürfen.
Obgleich ſich der Graf ungern von ſeinem Sohn trennte, willigte er doch in ſein Verlangen;


