Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

9

läuft dem Fliehenden nach, aber ſeine Füße ver⸗ wickeln ſich, er verliert das Gleichgewicht und fällt mit dem Kopf in einen vollen Waſſereimer. Wüthend richtet er ſich wieder auf, öffnet eine Thüre, glaubt ſich auf ebenem Boden und purzelt eine ganze Treppe hinab, indem er eine unglück⸗ liche Katze, die Schuld an all dieſem Gepolter iſt, mit in ſeinen Fall verwickelt.

Obgleich von ſeiner eiligen Rutſchpartie ganz betäubt, ſteht Müller doch ſchnell wieder auf, und ſchreitet diesmal mit mehr Umſicht zur Unterſu⸗ chung des Orts, an dem er ſich befindet.

Die Kühle deſſelben und verſchiedene ihm unter die Hände fallende Flaſchen geben ihm bald die Ueberzeugung, daß er in den Keller gerathen ſei. Durch dieſe Entdeckung beuhigt, ſucht er die Treppe, die er ſo eilfertig herabkam, und will wieder hin⸗ auf, um dem Oberſt ſein Glück mitzutheilen; aber zum dritten Mal ſtoßen ſeine Füße an einen Gegenſtand und er fällt mit dem Geſicht einem Individuum auf die Naſe, welches ruhig ſchlief und ein ſchreckliches Geſchrei anhebt, als es ſich ſo plötzlich aufgeweckt fühlte.

--yõ 22+

1

Zweites Kapitel.

Die Grafen von Framberg.

Ehe wir Müllern aus der Ueberraſchung her⸗ aushelfen, die ihm dieſe neue Begegnung verurſachte⸗