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Ehre erweiſen und mich beſuchen wird... hier iſt meine Karte, Herr von Grandvilain, ich ſchmeichle mir, Sie bald bei mir zu ſehen.“
Cherubim verbeugte ſich, ganz erſtaunt uͤber dieſe neue Einladung, und erwiderte einige allgemeine Redens⸗ artenz aber Herr von Noirmont zog ihn mit ſich, waͤh⸗ rend er ſprach:
„Erlauben Sie mir, daß ich Sie meiner Gattin vorſtelle.“
Cherubim ließ es geſchehen, mit Beben ſah er ſich uͤbrigens jener Ecke zufuͤhren, wo er ſo lange verweilt hatte, diesmal wurde er aber nicht wieder eingeſperrt. Herr von Noirmont ſtellte ihn ſeiner Frau it den Wor⸗ ten vor: 5
„Der Herr Marquis von Grandvilain... Sohn eines Mannes, von dem ich die Ehre hatte, ausgezeich⸗ net zu werden.“
Frau von Noirmont, die ihren jungen Gefangenen erkannte, unterdruͤckte eine Bewegung des Staunens, gruͤßte Cherubim kalt und ſchien es, aus Furcht, aber⸗ mals Monfreville bei ihm zu ſehen, nicht zu wagen, ihn anzublicken.
Die kleine Erneſtine biß ſich in die Lippen, um nicht in ein Gelaͤchter auszubrechen, als ſie ihren Vater den vorgeſtellten Grandvilain nennen hoͤrte.
Endlich war Cherubim wieder frei, er eilte Monfre⸗ ville nach, der ihn fragte:
„Man hat Sie der Frau von Noirmont vorgeſtellt?“ „— Ja, mein Freund.“
„— Was ſagte ſie zu Ihnen?“


