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ordentliche Blaͤſſe auf dem Angeſicht der Frau von Noir⸗ mont und die erzwungene Heiterkeit ſeines Freundes zu bemerken.
„Ich ſteckte laͤnger als eine Stunde dahinten!“ ſagte Cherubim leiſe, ſeinem Fuͤhrer folgend.„Ach! ich war ſchmaͤhlich daran!... welche Qual!...“
„— Eil lieber Freund, warum ſchluͤpfen Sie auch in den Ecken herum?... Hat Frau von Noirmont mit Ihnen geſprochen?“
„— Die Dame mit der ſtrengen Miene... welche vor mir ſaß... nein, wahrhaftig nicht, Sie hatte mich eben erſt bemerkt... o! in dieſe verliebe ich mich nicht 2..: obgleich ſie ſehr huͤbſch iſt!... denn ich finde ſie nicht liebenswuͤrdig... welcher Unterſchied gegen der Graͤ⸗ fin Valdieri... der Madame Celival... dieſer dort... und jener.“
Waͤhrend Cherubim ſeine Blicke auf den ihm gefallen⸗ den Damen herum ſchweifen ließ, ging Herr von Noir⸗ mont von Herrn Trichet, mit dem er geſprochen hatte, weg und begab ſich in die Naͤhe des jungen Marquis, vor dem er ſich mit folgenden Worten tief und foͤrmlich verbeugte:
„— Ich vernehme ſo eben, daß der Sohn des ver⸗ ewigten Marquis von Grandvilain hier ſei, und will ihm meine Verſicherung geben, daß ich entzuͤckt bin, den Sohn eines Mannes zu ſehen, welchen ich in jeder Hin⸗ ſicht achtete und verehrte. Ja, mein Herr, ich rechnete Ihren Vater zu meinen werthen Bekannten... er war ein ſehr galanter Mann, ich zweifle nicht daran, daß ihm ſein Sohn aͤhnlich ſei, und hoffe, daß er mir die


