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ſucht hatte, zogerte nicht, uͤber die Neuangekommenen ſeine Bemerkungen zu machen.
„Das iſt die Familie Noirmont....“ ſagte er,„ſie haben ihr Gut in der Normandie verlaſſen und wohnen jetzt in Paris... ſie mußten auf ihrer Herrſchaft ſchaͤnd⸗ liche Langweile haben!... ſie ſind nicht heiter!... Noir⸗ mont iſt trocken, ſteif, hochmuͤthig!... weil er einſt Gerichtsbeamter war, konnte man immer noch glauben, er wolle einen verurtheilen... uͤbrigens iſt er ein ſtreng rechtlicher Mann... ol ſein Ruf gebuͤhrt ihm, aber lie⸗ benswuͤrdig iſt er nicht. Seine Frau iſt die wuͤrdige Genoſſin ihres Gatten, ſpricht ſehr wenig und lacht nie⸗ mals.. ich weiß nicht, ob ſie Geiſt hat... jedenfalls ſtellt ſie ihn nie zur Schau!... was ihre Tugend anbe⸗ trifft, o! dieſe iſt tadellos! unantaſtbar, wie die Recht⸗ lichkeit ihre Mannes. Und doch muß Madame Noir⸗ mont, die noch recht huͤbſch iſt, obgleich ſie etwa drei bis vierunddreißig Jahre alt ſein mag... ja, ſo viel ſchaͤtze ich ſie, in ihrer Jugend hinreißend geweſen ſein... wenn ſie naͤmlich damals zu laͤcheln vermochte! Ihre Tochter, die kleine Erneſtine, iſt noch ein Kind.. ſie iſt artig, hat eine froͤhliche, ſchelmiſche Miene.. was ein Beweis waͤre, daß ſie weder dem Vater, noch der Mutter nach⸗ ſchlagt... wie es oft der Fall iſt... Ach! warten Sie doch, Oberſt, ich habe die Perſon, von der Sie ſprechen, gekannt... ich will Ihnen den Vorfall, deſſen Sie eben erwaͤhnen, aus einander ſetzen.“
Dann eilte Herr Trichet zu dem großen Herrn mit dem aufgeſtutzten Schnurrbarte, der ſich mit zwei Damen unterhielt; und Cherubim bemerkte, ſich um⸗
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