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Wuchs, kleine Fuͤßchen, kleine Haͤndchen, einen kleinen Mund, kleine Ohren, nur ihre Augen ſind groß. Sie iſt eine ausgezeichnet niedliche Frau; aber außerordentlich nervenſchwach, kraͤnklich und beſonders launenhaft; heute werden Sie mit einem zaͤrtlichen Blicke von ihr em⸗ pfangen, morgen macht ſie nicht einmal Miene, Sie zu kennen. Die Huldigungen haben ſie verwoͤhnt. Graͤfin Emma iſt eine Franzoͤſin, aber ihr Gatte iſt ein Korſe .. Jener dicke Herr mit dem ſtarken Backenbart iſt es, der an dem Clavier ſolfeggirt. Er hat eine herrliche Baßſtimme, will deßhalb auch immer ſingen, und ſcheint ſich, obgleich er ein Korſe iſt, wenig um die ſeiner Frau zugewendeten Schmeicheleien zu bekuͤmmern.“
Herr Trichet, der ziemlich weit von Monfreville ent⸗ fernt ſtand, hatte doch vernommen, was dieſer zu Che⸗ rubim ſagte, er naͤherte ſich beiden Freunden und ſprach in ſcherzendem Tone:—
„Ja, ja, der ſchoͤne Saͤnger Valdieri iſt nicht ſehr eiferſuͤchtig... man muß ihm aber doch nicht allzu ſehr trauen!... Von dieſen Korſen hat man immer eine Vendetta(Rache) zu fuͤrchten.... Und wie ſteht's mit Ihrer Geſundheit, Herr von Monfreville?“
„— Sehr gut, mein Herr, ich danke Ihnen.“
„— Man hat Sie laͤngere Zeit nicht in den Geſell⸗ ſchaften geſehen. 4
„— Ich war genoͤthigt, einige Zeit auf meinem Landgut bei Fontainebleau zuzubringen.“
.„— Ahl ſchon, Sie fuͤhren dieſen Herrn in die Welt ein... er haͤtte keinen beſſern Geleitsmann finden konnen.“
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