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helfen. Nach Verlauf einiger Minuten wagte es Cheru⸗ bim endlich, ſich umzuſehen, und ſagte ganz leiſe zu feinem Fuͤhrer:
„Welch' ſchoͤne Frauen ſind hier!... Ach! mein Freund, darf man ſie alle lieben?“ 4
„— Man hat die vollſtändige Freiheit, ſie alle zu lieben, aber ich ſtehe Ihnen nicht dafuͤr, daß Sie von allen werden geliebt werden.“
„— Die Gebieterin des Hauſes iſt ſehr ſchon..... ſie hat Augen, die... die einen... ich kann's nicht aus⸗ druͤcken..“ 3
„— Reden Sie doch!“
„— Die einen betaͤuben... trunken machen... ent⸗
ſchuldigen Sie... ich finde das rechte Wort nicht...“
„— Augen, die Einen trunken machen, iſt nicht ſo uͤbel geſagt, und ohne es zu vermuthen, haben Sie viel⸗ leicht den richtigſten Ausdruck gefunden, denn, gleichwie der Wein uns die Vernunft raubt, ſo uͤben die Augen einer ſchoͤnen Frau dieſelbe Wirkung aus. Ich haͤtte Luſt, der Frau Celival, was Sie eben von ihren Augen geſagt haben, mitzutheilen; ich wette, es wuͤrde ihr ſchmeicheln.“
„— O! mein Freund, thun Sie das nicht, ich haͤtte nicht mehr den Muth, dieſe Dame anzuſehen. Hier iſt aber ebenfalls eine, uns gegenuͤber, die auch ſehr ſchoͤn iſt.. Dieſe in weiße und roſenrothe Schleier ſchier vergrabene Blondine...“—
„— Das iſt die Frau Graͤfin Emma von Valdieri, ſie iſt in der That entzuͤckend; ſie gleicht einer Syl⸗
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phide, einer Luftgeſtalt! Sie hat einen muſterhaften


