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1 ic gar nicht.. Ich verliebe mich in alle, die iht ſ wenn ſie huͤbſch ſind!... „— Es ſcheint mir jedoch, als haͤtten Sie noch kein Verhaͤltniß angeſponnen... Mir iſt keine Liebſchaft von Ihnen bekannt.“ 3 A
5,„— Nein.. weil... es mir an Muth fehlt, einer Frau zu ſagen, daß ich ſie liebe... Wiſſen Sie, daß dazu viel Keckheit gehoͤrt!...“ ⁸
— Ach! ach!... das iſt die Folge eines ſechzehn⸗ ſührigen Aufenthalts bei Ihrer Amme!... Sie muͤſſen dieſe Schuͤchternheit ablegen, die Ihnen beſ nders bei dem ſchoͤnen Geſchlechte eher nachtheilig, als vortheilhaft waͤre. Sie haben achtzehn Jahre zuruͤckgelegt, es iſt Zeit, daß Sie die Welt aufſuchen und ſich zeigen. Nicht mit Griſetten und Theater⸗Figurantinnen muͤſſen Sie die Schule Ihrer Liebe beginnen!... Es ſteht Ihnen etwas Beſſeres zu Gebote; in der hohen Geſellſchaft, bei der ich Sie einfuͤhren will, werden ſich tauſend Frauen Ihre Eroberung ſtreitig machen, und dies iſt wenigſtens zugleich eine Ehre fuͤr Sie. Sie muͤſſen nun auch etwas Anderes kennen lernen, als die Theater, Kaffee⸗ und Gaſthaͤuſer in Paris; in den Salons lernt man Bildung, und ich werde Sie in ſolche fuͤhren, wo Sie Gelegenheit haben, ſich die Manieren der vornehmen Welt anzueignen. Mit Ihrem Namen werden Sie uͤberall Aufnahme finden. Die Saiſon der Soireen iſt eingetreten. Madame Celival hat ihre Reunions eroͤffnet, die hoͤchſt glaͤnzend ſind. Man trifft die auserleſenſte Geſellſchaft der Stadt bei ihr; ich werde Sie derſelben vorſtellen.“ Cherubim bebte beim Gedanken, in die Welt zu
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