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treten; er fuͤrchtete, verlegen, linkiſch und wortlos zu ſein; aber Monfreville ermuthigte ihn, verſprach, ſein Fuͤhrer zu ſein, und in ſeiner Naͤhe zu bleiben, und der Juͤngling willigte endlich ein, ſich in die Soiree der Madame Celival fuͤhren zu laſſen.
Der Tag ruͤckte fuͤr Cherubim, der noch nie in einer Soiree geweſen war, und den ſchon der Gedanke, ſich in einer ſo großen Geſellſchaft zu befinden, wo er den Blicken und Beobachtungen Aller ausgeſetzt ſei, im In⸗ nerſten erſchuͤtterte, ſehr ſchnell herbei.
„Was ſoll ich ſprechen 2..“ war Cherubims Haupt⸗ ſorge, daher ging er, waͤhrend er auf Monfreville's An⸗ kunft harrte, zu Herrn Gerondif, ihn um Rath zu fragen, was ein junger Mann, der zum erſten Mal in Geſellſchaft komme, zu ſagen habe.
Herr Gerondif lernte eben Lafontain'ſche Verſe aus⸗
wendig, die er nachher Mamſell Turlurette vortrug, mit der Behauptung, es ſeien ſeine eigenen.
Der Hofmeiſter liebte die Haushaͤlterin nicht, er fand ſie fuͤr ſich zu ſehr entwickelt, und ſtrebte uͤberdies nach einem andern Ziele; aber Mamſell Turlurette hatte das Zuckerbackwerk, die eingemachten Sachen und Likore unter ihrer Aufſicht, wornach Herr Gerondif ſehr lecker war.
Als der Hofmeiſter ſeinen Zoͤgling in ſein Zimmer treten ſah, war er ganz erſtaunt; ſeit ſie ſich in Paris befanden, hatte ihn Cherubim noch nicht beſucht; er glaubte, der Marquis wolle ſeinen Lehrkurs wieder fort⸗ ſetzen, und ſagte zu ihm:
„Mein edler Zoͤgling, Alles iſt gerichtet... Ich bin ſtets in Erwartung.. Ich habe Auszuͤge aus der Ge


