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„O! ich verbiete Dir vor allen Dingen, ihm irgend Etwas abzunehmen.“
Dann erzaͤhlte Cherubim ſeinem alten Diener, was ihm begegnet war.
„Sehen Sie, gnaͤdiger Herr, daß dieſer Poterne ein elender Betruͤger iſt... ich war's uͤberzeugt... das ſo⸗ genannte indiſche Eingemachte... ließ ich Mamſell Tur⸗ lurette verſuchen... es hat ihr ſchreckliche Leibſchmerzen verurſacht, und ſie iſt ſeitdem unwohl. Ich fuͤrchte ſehr, daß Alles, was Sie von dieſem Poterne gekauft haben, dieſer Uhr gleicht!... Und dieſer Herr Darena, deſſen Geſchaͤftsmann er iſt!... Hm!...“
„— Darena war noch weit aufgebrachter uͤber dieſen Menſchen, als ich... er wird ihn tuͤchtig zerblaͤuen. Auch er wurde von ihm betrogen; er iſt unſchuldig.“
„— Gleichviel, mein lieber Herr, ich achte Ihren andern Freund, Herrn von Monfreville, weit mehr. Ach! wel⸗ cher Unterſchied! er borgt nicht auf Ihre Rechnung beim Schneider... haͤngt Ihnen nichts an... und laͤßt Sie nicht durch ſeinen Geſchaͤftsfuͤhrer betruͤgen.“
Cherubim laͤchelte uͤber Jasmins Bemerkungen, aber nicht der leiſeſte Gedanke ſtieg in ihm auf, daß Darena Mitwiſſer von Poterne's ſchaͤndlichen Handlungen ſein könnte; Cherubims Herz war zu offen, zu vertrauens⸗ voll, um ſolche Liſt und Treuloſigkeit zu argwoͤhnen und er haͤtte nicht an den erbaͤrmlichen Betrug Poterne's geglaubt, wenn er ihm nicht ſo klar bewieſen worden waͤre.
Was Herrn Gerondif anbetrifft, der die eine Haͤlfte ſeiner Zeit ſchlief, die andere bei Tiſche zubrachte und


