Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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Herr Poterne, ihm auf den Hausgang nachrennend. „Wart, kleiner Lump... ich will es ſchon bekommen.“

Aber Bruno, der in Folge ſeines unterrichts als Affe in gymnaſtiſchen Uebungen eine außerordentliche Gewandt⸗ heit erlangt hatte, eilte die Treppe ſo flink hinab, daß er ſchon ganz unten war, ehe Poterne ein paar Tritte gemacht hatte; deſſen ungeachtet ſetzte dieſer ſeinem jun⸗ gen Diebe weiter nach, und während Darena uͤber dieſes Abenteuer lachend auf ſein Zimmer ging, verfolgte Herr Poterne den kleinen Stiefelwichſer auf der Straße und ſchrie:

„Mein Fell!... mein Fell!... Haltet den kleinen Schelmen feſt, der mir mein Fell ſtehlen will!“

Achtes Kapitel. Rathſchlaͤge eines Freundes.

In ſein Haus zuruͤckgekehrt, ließ Cherubim Jasmin vor ſich kommen und ſagte zu ihm:

„— Wenn Poterne es wagte, ſich wieder hier zu zeigen, ſo gebe ich Dir den Befehl, ihn zur Thuͤre hin⸗ auswerfen und ſogar, wenn Dir's gefaͤllt, durch den Portier durchpruͤgeln zu laſſen... Du darfſt ihn aber nicht ſelber hauen, denn Du biſt zu alt und er wuͤrde Dir die Streiche heimgeben.“

Jasmin ſtieß einen Jubelſchrei aus und rief:

„Was! wirklich, gnaͤdiger Herr... ohne ihm den Affen abzunehmen?“