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mich— zur Befoͤrderung meiner Angelegenheiten— Che⸗ rubim nützlich zu erzeigen, das iſt die Liebe.... wenn ein reicher junger Mann verliebt iſt, begeht er tauſend Thorheiten fuͤr den Gegenſtand ſeiner Liebe... ſtehen ihm Hinderniſſe im Wege, ſo ſtreut er mit vollen Haͤn⸗
den Gold aus, um ſolche zu beſiegen... und es waͤre
uns ein Leichtes geweſen, ihm welche entgegenzuſetzen. Aber vermoͤge eines mir unbegreiflichen Verhaͤngniſſes hat Cherubim, der, wenn er ein huͤbſches Geſichtchen ſieht, vor Bewunderung aufſchreit, der in alle meine vier Taͤn⸗ zerinnen raſend verliebt ſchien... der keiner huͤbſchen Griſette begegnet, ohne geruͤhrt zu werden, kurz, der ſich benimmt, als ob er ins ganze weibliche Geſchlecht verliebt waͤre, noch nicht das geringſte Liebesverhaͤltniß angeſponnen, noch keine Geliebte auserwaͤhlt. Ich habe ihm zwanzig Mal vorgeſchlagen, ihn zu Malvina, zu Roſina oder Foedora zu fuͤhren!... anfangs war er ge⸗ neigt, ſpaͤter ſchlug er's aus und ſagte: Ein ander Mal! wir wollen ſehen, ich darf nicht!... und meine Scherze, meine Verhoͤhnungen waren unfaͤhig, ſeine Schuͤchternheit zu beſiegen. So weit bin ich nun; Du ſiehſt ein, daß ich Grund zu der Behauptung habe, Deine Schurkerei habe mich in eine mißliche Lage verſetzt.“ 3
Poterne, der Darena aufmerkſam zugehoͤrt hatte, ſchien uͤber das eben Vernommene in Nachdenken zu verſinken und antwortete endlich:
„Wenn der junge Mann noch kein Liebesverhaͤltniß eingegangen hat, ſo ruͤhrt das wahrſcheinlich daher, weil ihm noch kein Frauenzimmer vorgekommen iſt, in das er ſich wirklich haͤtte verlieben konnen... dazu taugen


