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Sie ſeit achtzehn Monaten gehoͤrig auf Koſten Ihres jungen Freundes gelebt haͤtten..“
„— Schweig, Poterne, ſchweig... ich haͤtte Luſt, Dir die Knochen abzuſchlagen... und Du verdienteſt es auch... ſieh, was Du angerichtet haſt, weil Du Dich nicht mit den rechtlichen Vortheilen begnuͤgteſt, die Du aus den an Cherubim verkauften Gegenſtaͤnden ziehen konnteſt, jetzt iſt Dir ſein Haus verſchloſſen... ich hatte Dir eine praͤchtige Gelegenheit verſchafft... und durch Deine nimmer zu ſtillende Goldgier haſt Du ſie einge⸗ buͤßt... und in Folge deſſen auch mir einen betraͤchtlichen Schaden zugefuͤgt... ich zog auch einigen Nutzen aus dieſem kleinen Gewerbe.. das war ganz in Ordnung, denn mir verdankteſt Du ja die Bekanntſchaft mit dem reichen Juͤngling...“
„— Auch einigen Nutzen!. das heißt, Sie riſſen Alles an ſich!“ brummte Poterne, indem er ſein Geſicht ab⸗ ſcheulich verzerrte.
„— Noch einmal— ſchweig.. oder ich halte nicht mehr an mich! wie ſoll ich in Zukunft meinen Luxus.. meinen Stand aufrecht halten?... ich kann wohl zuwei⸗ len Etwas von Cherubim entlehnen,.. aber dieſe Huͤlfs⸗ quelle wird bald verſiegen.. die gefaͤlligſten Leute wer⸗ den des Herleihens muͤde, beſonders wenn man ihnen nie etwas zuruͤckerſtattet. Ich wollte meinem jungen Freund unter dem Vorwande, dieſe Leidenſchaft ſchicke ſich fuͤr gebildete Leute, Geſchmack am Spiele beibringen, aber es war mir unmoglich... er langweilt ſich dabei, uͤberdies hat ihn der Teufel von Monfreville gerade da⸗ vor gewarnt. Es bleibt mir alſo nur ein Weg offen,


