Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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„Ich gebe ſchon zu, daß man meinem jungen Freunde die Sachen, die man an ihn verkauft, theuer anhaͤngt.. denn— Alles wohl erwogen— verkauft jeder Handels⸗ mann ſo theuer, als er kann... das iſt Handel und Wandel, weiter nichts, aber ich dulde nicht, daß man Cherubims Vertrauen mißbraucht und ihn elendiglich be⸗ truͤgt... wie Sie es gethan, Herr Dieb!.“

Poterne verdrehte die Augen mit Erſtaunen und ſagte:

„Ich ſehe das große ungluͤck nicht ein... ich habe ihm weiß gemacht, es ſeien eingemachte Ananaſſe... es ſind aber nur Ruͤben... das kann ihm jedoch nichts ſchaden, im Gegentheil... ſie erhitzen nicht ſo ſehr.“

„Es handelt ſich nicht um Ruͤben... von der Ge⸗ ſchichte iſt mir nichts bekannt... Du wirſt mir ſie nach⸗ her auseinanderſetzen! ſondern um die Uhr, die Kette und die Stecknadel... alles iſt falſch... entſetzlich falſch

. und Du warſt frech genug, mich anzuluͤgen, die Sachen ſeien achthundert Franken werth! Du Schurke! mich haſt Du auch beſtohlen!...“

„Es iſt noch ein Gluͤck, daß dieſe Kleinodien nicht ſo viel Werth hatten!“ erwiderte Poterne kalt,„denn von den fuͤnfundzwanzighundert Franken, die ich erhielt, haben ſie mir nur fuͤnfhundert zur Befriedigung des Kauf⸗ manns gelaſſen, und ſeit damals den Reſt nicht nachbe⸗ zahlt!.“

„— Weil ich eine Art Ahnung von Deiner Schuf⸗ terei hatte!... ſolchen Pafel, vergoldetes Kupfer an meinen jungen Freund zu verkaufen.. das iſt doch ehrlos!“

„— Ei, ſagt doch! es kommt mir vor, wie wenn