Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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einen Affen zu machen, iſt in der That... Poterne es iſt Schade, daß Du eine ſolche Canaille biſt, denn Du haſt viel Einbildungskraft.. aber angenommen, Che⸗ rubim kaufte dieſen falſchen Affen, wuͤrde ſich Herr Bruno dazu verſtehen, ſein ganzes Leben ein Thier zu bleiben?“

„Durchaus nicht,“ entgegnete Poterne,„wenn er einmal im Hauſe iſt, kann er einen gelegenen Augenblick abpaſſen, wo er ſeinen Reißaus nimmt... er kann durch⸗ gehen, wohin er will... durch einen Schornſtein, wenn es Noth thut... er war Kaminfeger und klettert vor⸗ zuͤglich in den Schornſteinen herum!... mich geht das dann begreiflich nichts mehr an... ich verkaufe einen Affen... man bezahlt ihn mir.. es iſt nicht meine Schuld, wenn man ihn durchgehen laͤßt... ha, ha, ha!“

Als der Knabe Poterne lachen hoͤrte, that er ein Gleiches, indem er abermals das wilde Geſchrei des Affen nachahmte, und auf alle Moͤbeln des Zimmers huͤpfte, um wiederholt ſein Talent zu beweiſen.

„Wohlan,“ ſagte Darena nach einigem Schweigen; „diesmal ſind Deine Erziehungskoſten hinausgeworfen,

und dieſer kleine Schelm kann ſeinen Affen auf den

Boulevards machen, nur nicht bei unſerem jungen Schuͤler.“

„— Warum denn nicht?“

„— Warum!.. weil Du ein elender Tropf... ein Betruͤger... ein Dieb biſt!“

Herr Poterne betrachtete den Grafen mit einer Miene, welche ſagte:„Sie wiſſen das ſchon laͤngſt, warum ſcheinen Sie erſtaunt darob?“

Darena fuhr fort: