Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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von blendendem Stoffe, ſchwarz⸗atlaßne Halsbinden, huͤb⸗ ſche Cravatten und eine blaue Sammetmuͤtze mit Schnuͤr⸗ werk und einer goldenen Eichel verziert, auf einem Tiſche aus.

Beim Anblick dieſer Gegenſtaͤnde konnte ſich Cheru⸗ bim eines Ausrufs der Bewunderung nicht enthalten; ohne zu fragen, ob es ihm recht ſei, zog ihm Monfreville ſeine Jacke und ſeine Morgenweſte aus und dagegen was er mitgebracht hatte, an, er knuͤpfte ihm eine praͤchtige broſchirte Halsbinde kokettiſch um, und ſetzte ihm zuletzt die zierliche Sammetmuͤtze auf, nachdem er auf der Seite die Haarlocken geordnet hatte; dann fuͤhrte er den Juͤng⸗ ling vor einen Spiegel und ſagte zu ihm:

„Betrachten Sie ſich einmal! ſehen Sie nicht hun⸗ dert Mal beſſer aus?“

Cherubim wurde roth vor Freude, als er ſich ſo huͤbſch ſah; ſein neuer Anzug gab auch in der That ſeinem ſcho⸗ nen Antlitz einen ganz andern Ausdruck; er kleidete ihn ſo vortheilhaft, daß Nicolle, obgleich ſie betruͤbt war, daß man ihr ihr Soͤhnchen entreißen wollte, nicht um⸗ hin konnte, auszurufen:

„Ach Gott! wie ſchoͤn iſt er!... wie praͤchtig iſt er ſo!... hundert Mal ſchoͤner!...“

„Er ſieht ſeinem ſeiihan Vater gar nicht gleich,“ brummte Jasmin.

„Er gleicht dem Sohn des Jupiters und der Latona, dem Bruder der Diana, mit andern Worten dem Apollo .. oder Phoͤbus, wenn es Ihnen lieber iſt,“ rief Herr Gerondif, immer laͤchelnd, aus.

Herr Hurbain blickte Monfreville mit zufriedener Miene