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dei ſeiner Amme geblieben waͤre, ſo haͤtte man ihm wahr⸗ ſcheinlich nicht den Beinamen„der ſchoͤne Dunois“ ge⸗ geben.“
Monfreville warf dem Lehrer einen ſpöttiſchen Blick zu und wendete ſich weiter an Cherubim:
„Mein lieber Herr, mein Vater war ein Freund des Ihrigen; dies hat in mir den Wunſch erregt, Ihre Bekanntſchaft zu machen, und es haͤngt nur von Ihnen ab, daß wir Freunde werden, wie unſere Vaͤter. O! ich begreife, daß Sie wegen des Unterſchiedes, der zwiſchen meinem und Ihrem Alter beſteht, meinen Vorſchlag laͤ⸗ cherlich finden; lernen Sie aber nur erſt die Welt kennen, und Sie werden einſehen, daß ſich dieſe Verſchiedenheiten durch die Uebereinſtimmung des Geſchmackes und Charak⸗ ters ausgleichen; ich bin bereits uͤberzeugt, daß wir uns recht gut vertragen werden. Aber, was Teufel, wie ſind ſie angezogen?... einen ſo huͤbſchen, wohlgeſtalte⸗ ten, jungen Mann in ſolche Lotterkleider zu ſtecken!... es iſt zum Erbarmen!“
5„Mein junger Herr hat den Schneider ſeines verewig⸗ ten Vaters,“ murmelte Jasmin;„ich glaubte nicht, ihm durch einen andern arbeiten laſſen zu muͤſſen..“
„— Ihr hattet Unrecht, treuer Diener, ein Schneider iſt keine Reliquie, die man ſorgfaͤltig beibehalten muß... Ich ſehe, daß dieſer nichts von der heutigen Mode ver⸗ ſteht. Holla!... Frank! bring' herbei, was ich in den Koffer des Tilbury's packen ließ!“
Monfreville's Diener kam gleich darauf mit Kleidungs⸗ ſtuͤcken uͤberladen; er breitete einen wunderſchonen, nach dem neueſten Geſchmack gearbeiteten Anzug, eine Weſte


