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„Nein, mein Herr, ich bleibe lieber hier,“
„Daran bin ich gewiß nicht Schuld!“ rief, die Au⸗ gen gen Himmel richtend, Herr Gerondif aus.„Ich ſage meinem Schuͤler alle Tage, was Sie ihm ſo eben auch ſagten, mein Herr, nur fuͤge ich noch Beiſpiele aus der alten und neuen Geſchichte bei... es iſt aber gerade, als wollte ich einen Blinden zeichnen lehren!“
Herr Hurbain fing an dem Erfolge ſeines Beſuches zu zweifeln an, als man Pferdegetrappel vernahm. Man eilte vor die Thuͤre, um nachzuſehen, was es gebe; ein huͤbſches Tilbury ſtand davor, worin ſich ein ſehr elegan⸗ ter, nur von ſeinem Jokey begleiteter Herr befand.
Es war Herr Eduard von Monfreville, der ſein Til⸗ bury ſelbſt kutſchirte, leicht herausſprang und Cherubim bei ſeiner Annaͤherung mit Hoflichkeit begruͤßte, waͤhrend der Notar zu dem jungen Marquis ſagte:
„Erlauben Sie mir, Ihnen den Sohn eines alten Freundes von Ihrem Vater vorzuſtellen, Herrn von Mon⸗ freville, der ſeine Bitten mit den meinigen vereinigt, um ſie zu dem Entſchluſſe zu bewegen, nach Paris zuruͤck⸗ zukehren.“
Monfreville ergriff Cherubims Hand, druͤckte ſie in der ſeinigen und ſprach, nachdem er den Juͤngling einige Zeit betrachtet hatte:
„Wenn man nebſt Ihrem Namen und Vermoͤgen ein ſo huͤbſches Aeußere hat, iſt es wirklich unverzeihlich, ſich in einem Dorfe zu begraben.“
„Wahrhaftig!“ brummte Herr Gerondif, Monfre⸗ ville zulaͤchelnd,„wenn Helena verborgen gelebt häͤtte, ſo gaͤbe es keine Schlacht von Troja; und wenn Dunois


