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Montfermeil gehen; man ſieht von hier aus die erſten Haͤuſer des Dorfes.“ „O ja! ja! ich bin bald dort,“ ſagte Louiſe, naber bei wem iſt der Sohn meiner guten Mutter Nicolle?“ „Bei Frau Patineau m der großen Straße; nehmen Sie, hier iſt ihre Adreſſe nebſt ein paar Worten an ſie.”“ Herr Gerondif hatte in aller Eile ein paar Zeilen mit Bleiſtift niedergeſchrieben, womit er die Frau, zu der er die Kleine ſchickte, erſuchte, dieſelbe bei ſich zu behalten und nicht fortgehen zu laſſen, bis man ſie abhole. Das junge Maͤdchen nahm das Uriasbillet, verabſchiedete ſich von Cherubim und rannte Montfermeil zu; der Lehrer rieb ſich die Haͤnde und blickte Jasmin an, der bei ſich ſelbſt ſprach: „Das haͤtte ich nie erfunden.“ 4 Man kehrte nach Gagny zuruͤck. Als man in die Naͤhe des Marktplatzes kam, bemerkte man eine Mieth⸗ kutſche, die eben ſtille ſtand; ein Herr ſtieg aus. Dieſer Herr war der Notar Hurbain. „Da kommt ein Beſuch zu Ihnen,“ ſagte Jasmin zu ſeinem Herrn.„Dieſer Herr iſt Ihr Notar; ihm hat Ihr Herr Vater das Teſtament eingehaͤndigt“ 1 „Und damit Sie nicht zerſtreut ſeien und die Perſo⸗ nen, die zum Beſuche aus Paris ankommen, empfangen konnen, haben wir die kleine Louiſe weggeſchickt,“ ſprach lachelnd Herr Gerondif. „Wie, und der Nicolle's Sohn zugeſtoßene Unfall?“ „War nur ein Scherz...“ Ehe noch Cherubim Zeit zur Antwort gewann, hatte ſich Herr Hurbain ihm genaͤhert und ehrerbietig vor ihm


