Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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8 das nicht recht verſtuͤndet, ich werde es Euch ein ander Mal erklaͤren, im gegenwaͤrtigen Augenblick muͤſſen wir ſchnell die Kinder aufſuchen.

Um ſo mehr, als mich die Herrn erſucht haben, das junge Maͤdchen, ſo lange ſie mit meinem Gebieter zu ſprechen haͤtten, entfernt zu halten.

Seht, dieſe Herrn denken wie ich!... ſie errathen, daß dieſes junge Maͤdchen nun gefaͤhrlich iſt. Wir wer⸗ den ſie entfernen, tugendhafter Jasmin, wir erfinden einen Vorwand... eine Ausflucht... Nun, gebt mir den Arm und laſſet uns laufen....

1 Laufen!... beim Teufel!... das iſt leicht geſagt nun, ich will's probiren..

Man laͤuft in jedem Alter, wuͤrdiger Jasmin, und Ihr waret Eurer Geſtalt nach zum Laͤufer beſtimmt.

Nach dieſen Worten nahm der Lehrer den alten Die⸗ ner beim Arme und zog ihn nach der Richtung hin, wo ſie Cherubim zu finden hofften. Waͤhrend ſie mit ver⸗ doppelten Schritten vorwaͤrts eilten, fragte Jasmin den Herrn Gerondif:

Haben Sie einen Vorwand, die Kleine bei Seite zu ſchaffen, gefunden?

Nein! und Sie?

Ich auch nicht.

Nur immer vorwaͤrts, das wird ſchon kommen.

Schon drei Viertelſtunden dauerte dieſer gewaltſame Marſch; Jasnlif konnte nicht mehr... er war außer Athem; der Lehrer ſchleppte ihn aber immer weiter, und ſprach ihm Muth ein, mit den Worten:

Macte puer! Macte animo!... Es gilt das