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„Nun! wenn Du welche findeſt.. Saͤnger und Saͤn⸗ gerinnen,— das kann dem Ganzen nicht ſchaden. Ver⸗ ſteht ihr aber, erſt Nachmittags!“
Am folgenden Morgen begab ſich Jasmin fruͤh nach Gagny, wo er gegen zehn Uhr ankam. Sein Erſtes war, nach Cherubim zu fragen, worauf ihm Nicolle ſagte, er ſei mit Louiſe nach dem rothen Hauſe hin ſpazieren gegangen. Der alte Diener war im Begriff, die jungen Leutchen aufzuſuchen, als er auf dem Marktplatze Herrn Geron⸗ dif begegnete, den er in aller Eile von dem, was im Laufe des Tages geſchehen ſollte, in Kenntniß ſetzte.
Der Lehrer klatſchte in die Haͤnde, warf ſeinen neuen Hut in die Luft und ſchien einen Kreuzſprung machen zu wollen, indem er ausrief:
„Tandem!. denique!..
Ultima cumaei venit jam carminis aetas!... Jam nova projenies coelo demittitur alto!...“
Worauf ihm Jasmin erwiderte:
„Nein, das Alles nicht!.. ich ſage Ihnen ja, der Notar und zwei ſeiner Freunde werden kommen.“
„Sehr gut!.. herrlich!.. mehr als herrlich!... Jetzt muß ich meinen Zoͤgling unverzuͤglich aufſuchen.“
„Ich hatte es eben im Sinne; er geht mit der klei⸗ nen Louiſe nach dem rothen Hauſe hin ſpazieren.“
„Mit der kleinen,... die bereits groß iſt. Wie un⸗ klug! wie nothwendig iſt ⸗s, den Mann von der Schlange zu entfernen!.“
„Sie haben eine Schlange geſehen?..“
„Die Schlange, wackerer Jasmin, iſt das Weib, der Apfel... die Suͤnde!... Ihr ſehet aus, als ob Ihr


