Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

129

Meine Herren, fiel Darena ein,ich ſchlage eine Wette vor. Dem, der den Sieg davon traͤgt und den jungen Cherubim nach Paris zuruͤckbringt, muͤſſen die beiden Andern ein praͤchtiges Mittageſſen im Rocher de Cancale bezahlen. Willigen Sie ein?

O, ſehr gerne...

Wann werden wir nach Gagny gehen?

Morgen vor Tiſche, meine Herren; ich werde mich ſo einrichten, daß ich um zwoͤlf Uhr mein Arbeitszimmer verlaſſen kann; wollen Sie mich abholen? ſoll ich Sie erwarten?

Nein, entgegnete Monfreville,Jeder geht allein; wir werden die Wohnung oieſer Amme ſchon finden koönnen.

Nicolle Frimouſſet, rief Jasmin dazwiſchen,in einer kleinen Gaſſe, die auf den Marktplatz fuͤhrt..... Zedermann kann Ihnen ihr Haus zeigen.

Ganz gut, ſagte Darena,Nicolle Frimouſſet.. Man muß ſich die Namen ins Gedaͤchtniß einpraͤgen!... Monfreville hat Recht, es i*ſt beſſer, Jeder geht fuͤr ſich.

Aber huͤten Sie ſich, meine Herren, erwiderte der Notar,wenn Sie zoͤgern, ſo konnen Sie wohl die Reiſe umſonſt machen muͤſſen, und ich werde mit Cheru⸗ bim ſchon auf dem Wege ſein.

O! das glaube ich nicht! antwortete Monfreville.

Was mich betrifft, meine Herren, ich bin ein guter Spieler, entgegnete Darena,ich laſſe euch einen Vor⸗ ſprung..... Ich werde erſt eine gute Stunde nach euch ab⸗ reiſen, und bin uͤberzeugt, noch zu rechter Zeit zu kommen.

Jasmin, den dieſes Geſpraͤch in Staunen und Unruhe verſetzte, rief mit erſchrockener Miene aus:

Paul de Kock. V. 9