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„In Paris haben Sie ein großes Haus, ſchoͤne Zim⸗ mer mit karmeſinrothen Behaͤngen, Mobilien aus maſſi⸗ vem Mahagoniholz, einen Nachttiſch mit eingelegten Ecken
. inwendig mit vergoldetem Porzellan...... Das Alles verfuͤhrt ihn nicht... Er dreht mir den Ruͤcken zu und gibt mir kein Gehdr.“
„Ich glaub' es wohl!“ rief Darena aus,„der alte
Dummkopf will ſeinen Herrn mit einem Nachttiſch und ſeiner Einrichtung verfuͤhrenz wenn Sie es wauͤnſchen, Herr Hurbain, ſo nehme ich es auf mich, den jungen Marquis zur Ruͤckkehr nach Paris zu bewegen.“ „Sie, Herr Darena, auf welche Weiſe?“ „Das iſt meine Sache; verlaſſen Sie ſich auf mich!“ „Ich waͤre Ihnen ſehr verbunden, wenn Sie mich dabei unterſtuͤtzten, ich will aber meinerſeits auch thaͤtig ſein. Herr von Monfreville, wollen Sie mir nicht auch an die Hand gehen, mich nicht nach Gagny begleiten, Sie, deſſen Vater ein Freund des alten Marquis war?“ „Ich bin ſehr geneigt, dabei zu ſein... Ich beſinne mich ſchon auf ein Mittel, wodurch der junge Mann be⸗ wogen werden koͤnnte, uns nach Paris zu folgen. denn man darf in dieſem Falle nicht gewaltthätig zu Werk gehen. Alles wohl uͤberlegt, iſt dieſer junge Erbe doch, ſchon durch ſeines Vaters Willen, ſein eigener Herr, und wenn er darauf beharren wuͤrde, bei ſeiner Amme zu bleiben, ſo waͤren wir auch gezwungen, ihn dort zu laſſen. 7 „Aber es iſt unmoͤglich, daß der Sohn des Marquis unſern Gruͤnden, unſern Vorſtellungen nicht nachgibt.“ „ Gruͤnde! ach, mein lieber Herr Hurbain, es braucht mehr als ſolche, um einen Juͤngling zu beſtechen.”“
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