Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
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Herr Jasmin, nahm der Notar wieder das Wort, ich begreife nicht, wie Sie den Sohn Ihres Herrn bis jetzt bei Bauersleuten laſſen konnten..... Sie verdie⸗ nen ſehr getadelt zu werden.. Sie haͤtten mich wenig⸗ ſtens um Rath fragen koͤnnen.

Der alte Diener, den dies bedeutend aͤrgert, ſchreit aus Leibeskraͤften:

Herr Notar, ich bin der Diener meines Herrn! ich habe nicht das Recht, ſeinen Wuͤnſchen zuwider zu han⸗ deln oder ihm Gewalt anzulegen; es iſt nicht mein Feh⸗ ler, wenn der Herr Cherubim nicht von ſeiner Amme und ſeiner kleinen Milchſchweſter weg will!

Ach! wenn er eine kleine Milchſchweſter dort hat, ſagte Darena,ſo begreife ich die Anhaͤnglichkeit des jungen Mannesz; wie alt iſt die Milchſchweſter?

Zwei Jahre juͤnger als mein Herr, ungefaͤhr vier⸗ zehn und ein halbes Jahr.

Iſt ſie huͤbſch?

Allerdings... ja, mein Herr, es iſt ein groß ge⸗ wachſenes, huͤbſches Maͤdchen.

Herr Jasmin, ſprach der Notar,ſo kann es nicht fortdauern; es iſt meine Pflicht, dieſe Angelegen⸗ heiten in Ordnung zu bringen, und meine Freundſchaft fuͤr den verewigten Herrn von Grandvilain macht mir⸗ ſogar ein Geſetz daraus. Auch Ihnen muß es einleuch⸗ ten, daß der Sohn Ihrer ehmaligen Herrſchaft, der von einem vornehmen Hauſe abſtammt, ſeine ſchoͤnſten Jahre nicht in einem Dorfe zubringen darf

Ich verſichre Sie, Herr Notar, daß ich dieſes mei⸗ nem Herrn ſchon oft vorſtellte. Ich ſage ihm fortwaͤhrend: