Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
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Hm, wie ich vernehme, ſcheint er ſehr gelehrt.

Wiſſen Sie, Jasmin, daß Ihr Gebieter vor ſechs Monaten ſein ſechzehntes Jahr erreicht hat.

O, freilich, mein Herr, ich weiß es recht gut.

Iſt ihm das Teſtament ſeines Vaters bekannt?

Allerdings...

Sch halte ihn fuͤr zu vernuͤnftig, als daß er ſchon die Verwaltung ſeines Vermögens uͤbernehmen wollte; aber deſſen ungeachtet iſt es meine Pflicht, ihm Rech⸗ nung uͤber die bisherige Verwendung deſſelben abzulegen, und ihn zu fragen, ob er die Abſicht hat, mir die Ver⸗ waltung daruͤber noch laͤnger zu uͤbertragen. Ueberdies wuͤnſchte ich ſchon längſt den jungen Marquis zu ſehen; ich will's nicht weiter hinausſchieben. In welcher Lehr⸗ anſtalt iſt er?

Jasmin riß ſeine Augen voll Beſtuͤrzung auf, und blickte nach der Thuͤre.

Verſtehen Sie mich nicht? fuhr der Notar fort.. Ich habe Sie gefragt, in welchem Collegium ich nach dem Herrn Marquis von Grandvilain fragen muͤſſe.

Der muſterhafte Diener ſcheint mir taub zu ſein, bemerkte Darena, uͤber Jasmins Geſicht lachend, wäh⸗ rend Monfreville, der den alten Bedienten aufmerkſam beobachtete, ſich ihm naͤherte, ihn ſtarr anſah und halb ernſthaft, halb ſcherzend fragte:

Wiſſet Ihr nicht, was Ihr mit Eurem jungen Herrn angefangen habt? 4

Doch, mein Herr, doch! entgegnete Jasmin, der Herr Marquis iſt in Gagny.

In Gagny. iſt dort ein Collegium? fragte der Notar.