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„Grandvilain!“ murmelte Monfreville,„ich habe den alten Marquis gekannt, mein Vater war einer ſeiner Freunde... er hat mir oft von einem Feſte, von einem wegen der Geburt eines Sohnes veranſtalteten Kunſtfeuerwerke... einer in die Luft geſprengten Brat⸗ kachel... und von Kaſtroldeckeln, die mehre Perſonen verwundeten... erzaͤhlt.“
„Genug! Genug! das iſt rein unmoͤglich! Monfre⸗ ville will uns Baͤren aufbinden!“ ſagte Darena, ſich im Lehnſtuhl dehnend.
„Das Alles iſt wahr,“ erwiderte Herr Hurbain; „und was Herr von Monfreville eben erzaͤhlte, iſt wirk⸗ lich geſchehen. Aber der Marquis von Grandvilain und ſeine Frau ſind todt; von dieſer ganzen Familie lebt nur noch ein Sohn, der jetzt ſechzehn und ein halbes Jahr alt und bereits im Beſitze von mehr als dreißigtauſend Franken Renten iſt; ich bin der Verwalter ſeines Ver⸗ moͤgens, aber ſein Vater beſtimmte, kraft einer Eigen⸗ heit, einer unbegreiflichen Narrheit, daß ſein Sohn mit fuͤnfzehn Jahren Herr ſeines Einkommens ſein ſollte, und hat ihm nur den alten Jasmin, ſeinen Kammer⸗ diener, als Mentor beigegeben.“*
Darena richtete ſich in ſeinem Lehnſtuhl auf und
machte eine ſonderbare Miene, als er ausrief:
„Im fuͤnfzehnten Jahre dreißigtauſend Franken Ren⸗ ten!... Das iſt der Ehre werth...“
„Der arme, alte Marquis war alſo ein Narr?“ fragte Monfreville.
„Nein, aber er bekam dieſes Kind erſt im Alter, und wünſchte daß es fruͤhzeitig ſchon ſein eigener Herr werde.“
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