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Jahren, blond und fad, hatte weiße Hautfarbe, hell⸗ blaue Augen, weit geoͤffnete Naslocher, großen Mund mit dicken Lippen. Dieſe Zuͤge bilden in ihrer Verei⸗ nigung nicht gerade einen huͤbſchen Jungen; aber es lag in der Phyſionomie dieſes Herrn ein fortwaͤhren⸗ des Spiel des Ausdruckes, welches ihn wunderbar be⸗ lebte; daſſelbe war eine Miſchung von Heiterkeit, Spott, Feinheit, Leichtſinn, Sorgloſigkeit und Liſt, die ſich im Vereine mit ausgezeichnet gebildeten Manieren aͤußerte. Obgleich der Anzug dieſer Perſon weit entfernt war, dem an Herrn von Monfreville bewunderten in Zierlichkeit gleichzukommen, und ſogar einige Theile ſeiner Kleidung zu ſehr vernachlaͤſſigt ſchienen, ſo trug er doch ſeinen fleckigten, an mehren Orten ſchadhaften Rock mit ſol⸗ chem Anſtande, legte ſeine abgetragene Halsbinde mit ſolchem Geſchicke um den Hals, daß man nothwendig einen gebildeten Mann in ihm erkennen mußte.
Dieſe letztere Perſon war der Graf Virgilius Darena.
Als ein Thuͤrſteher ins Zimmer trat und meldete, daß der alte Jasmin, der an ihn ergangenen Aufforderung gemaͤß, im Vorzimmer ſei, ſchlug Darena ein helles Ge⸗ laͤchter auf und ſagte:
„Jasmin!... wer Teufels kann ſich denn Jasmin heißen?... wie, Herr Notar, Sie haben Clienten mit dem Namen Jasmin... das muß der Kammerdiener aus einer Komoͤdie ſein!“
„Nein, Herr von Darena,“ entgegnete der Notar laͤchelnd.„Das iſt der Diener eines ſehr vornehmen Hauſes... einer jener Typen von alten Dienern, wie
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