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bei Nicolle bleiben will, ſo kann ich ihn nicht mit Ge⸗ walt nach Paris bringen, denn am Ende iſt er doch ſein eigener Herr.“
Jasmin entſchloß ſich, den Wuͤnſchen des Notars Folge zu leiſten. Er zog ſeinen ſchoͤnſten Rock an, eine offene Weſte, damit man den Jabot am Hemde ſehen konnte, und Schnallenſchuhe, obgleich man ſie ſchon lange nicht mehr trug; und in dieſem Anzuge, der ſich fuͤr den vertrauten Diener eines großen Hauſes ſchickt, begab er ſich zu Herrn Hurbain, ſo heißt der Notar.
Als Jasmin ankam, befand ſich der Notar nicht allein in ſeinem Studirzimmer, zwei Perſonen waren bei ihm.
Eine derſelben, die man Eduard von Monfre⸗ ville nannte, war ein Mann in einem Alter von ſechs⸗ bis ſiebenunddreißig Jahren, der aber noch den Anſchein, das Weſen und die ganze Eleganz eines jungen Man⸗ nes hatte; er war groß, wohlgeſtaltet und ſo ſchlank, wie ein zwanzigjaͤhriger; dabei fein und zierlich gekleidet; ſein Antlitz ſchon und angenehm zugleich, ſeine Zuͤge regelmaͤßig und ſeine braunen Haare von einer Glaͤtte und einem Glanze, daß ihn die Damen haͤtten darum beneiden duͤrfen; nur in ſeinen großen, ſchwarzen und durchdringenden Augen las man zuweilen einen hoͤhniſchen Ausdruck, der mit dem leichten Laͤcheln, das auf ſeinem Munde ſtand, vollkommen zuſammen paßte; und auf ſeiner, gleich dem Angeſicht, abgematteten Stirne ruhten Falten, welche bedeuteten, daß Ueberdruß und Herzeleid hier auch ſchon ihren Sitz aufgeſchlagen hatten.
Die andere Perſon war ein Mann von achtundzwanzig


