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„uns heirathen jetzt! es iſt kaum noch der Muͤhe werth!...
Indeſſen willigte ſie doch ein, und deßhalb feierte man im Jahre achtzehnhundert und achtzehn die Hochzeit des alten Liebespaares im Hauſe des Herrn von Grandvilain.
Zweites Kapitel. Sinkleiner Grandvilain⸗
Kann man ſich, wenn man im neunundſechzigſten Jahre heirathet, ſchmeicheln, Erben zu bekommen und ſich in ſeinen Kindern wieder aufleben zu ſehen? Ich glaube nein... indeſſen iſt es wahrſcheinlich, daß man ſich im⸗ mer ſchmeichelt.
Wenn ſolches der Fall iſt, wenn die Gattin eines Greiſen Mutter wird, ſo treffen den Ehmann allerlei Spottereien; indeſſen ſind die Witze und Scherze nicht immer am Platze.... in dieſer Sache iſt es ſehr ſchwie⸗ rig, Jemanden, der Zweifel hegt, zu uͤberzeugen, daß er Unrecht habe....
„Plus negare potest asinus, quam probare philosophus.“*
Fuͤnf Monate waren es, ſeit Amenais Dufoureau Marquiſin von Grandvilain geworden, als ſie eines Mor⸗ gens ihrem Gatten erroͤthend mit niedergeſchlagenem Blicke und verlegener Miene entgegentrat und zu bemerken gab, daß ſie die Hoffnung habe, ihm ein Pfand ihrer Liebe zu ſchenken.„
* Ein Eſel kann mehr laͤugnen, als ein Philoſoph beweiſen.


