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wenn er alt und abgelebt ſei. Herr von Grandvilain, noch immer ſtolz und anſpruchsvoll, zog ſich, mit dem Schwure, nimmer wiederzukehren und mit dem Vorhaben, anderwaͤrts ſein Gluͤck zu verſuchen, abermals zuruͤck.
Armer Verliebter! Sechzig Jahre vorbei und noch mit der Einbildung geſtraft, flatterhaft ſein zu konnen. Die Gelegenheiten, Amenais zu vergeſſen, boten ſich nicht mehr dar... Die Zeit verfloß, ohne Zerſtreuungen mit⸗ zubringen; alle Damen wurden fuͤr den Marquis eben ſo grauſam, wie Fraͤulein Dufoureau, und unſer alter Ver⸗ fuͤhrer dachte bei ſich:
„Es iſt erſtaunlich, wie das ſchoͤne Geſchlecht ſich aͤndert!... Die Damen haben kein ſo empfindſames Herz mehr wie ehmals!“
Endlich entſchloß ſich der Marquis, zu Amenais zu⸗ ruͤckzukehren; ſie ging ihrem vierundvierzigſten Fruͤhling entgegen, und Herr von Grandvilain ſprach in ſeinem Sinne:
„Wenn ich noch mehr Fruͤhlinge abwarte, wird es ſehr einem Winter aͤhnlich ſehen. Ich meinerſeits bin in einem Alter, wo man Ordnung wuͤnſcht... Fraͤulein Dufoureau iſt nicht von Adel, aber ſie iſt tugendhaft... Es ſind nun zwanzig Jahre her, ſeit ſie mich liebt, dies verdient eine Belohnung...... ich will ſie heirathen.
Und unſer neunundſechzigjaͤhriger Verliebter bot end⸗ lich dem Fraͤulein, das er zwanzig Jahre fruͤher haͤtte heirathen konnen, die Hand an.
Als der Marquis dem Fraͤulein Amenais ſeine Hand, ſein Herz und ſeine neunundſechzig Jahre antrug, hatte ſie gute Luſt, ihm zu entgegnen:


