Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
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zuruͤckkam, war er viel weniger faatterhaft und leicht⸗ ſinnig; ſein aͤußerer Anſtand immer noch ausgezeichnet, aber ſeine Bewegung langſam und ſchleppend. Indeſſen hielt ſich der Marquis, obgleich er nun einundſechzig Jahre zaͤhlte, fortwaͤhrend fuͤr ſehr verfuͤhreriſch. Es gibt Perſonen, die nicht altern wollen; ſie haben voll⸗ kommen Recht; aber dann hat die Zeit Unrecht.

Herr von Grandvilain ſah Amenais Dufoureau wie⸗ der; ſie war immer noch Jungfrau, obgleich ſie ſechs⸗ unddreißig Fruͤhlinge hinter ſich hatte...(Man muß immer nach Fruͤhlingen zaͤhlen, dies verleiht einen jugend⸗ lichen Anſtrich.) War ſie unverheirathet geblieben, weil ſie keinen Mann gefunden hatte, oder weil ſie ihr Herz dem Marquis aufbewahren wollte?— Wir ſind zu galant, um zu bezweifeln, daß es aus einer andern als der letz⸗ tern Urſache geſchehen ſei, und der Marquis mußte die⸗ ſelbe Ueberzeugung haben, denn dies ſchmeichelte ſeiner Eigenliebe.

Amenais war nicht mehr ſo ſchlank, ſo huͤbſch ge⸗

wachſen, wie mit vierundzwanzig Jahren; allein ſie war noch ziemlich friſch, und ihr Blick hatte, was er an Leb⸗ haftigkeit verloren, an Zaͤrtlichkeit gewonnen. Herr von Grandvilain, der ſtets mit Vergnugen die einzige Frau, die er nicht beſiegt hatte, wiederſah, fing von Neuem an, der Blume von ſechsunddreißig Jahren die Cour zu machen.

Er war indeß nicht gluͤcklicher; dies laͤßt ſich leicht erklaͤren. Nachdem man die Kraft gehabt hatte, ihm zu widerſtehen, als er noch jung und huͤbſch geweſen, war es ſehr unwahrſcheinlich, daß man ſich ihm ergeben werde,

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