Teil eines Werkes 
4. Th. (1843) Ni jamais, ni toujours
Entstehung
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kann eine Frau nicht andern Sinnes werden... Gril⸗ len, Launen haben?... ich, mein Herr, habe deren viel, und es Ihnen nicht zu verbergen geſucht, als Sie mich um meine Hand baten. Ich habe Ihnen gleich⸗ falls geſagt, daß ich die Eiferſucht haſſe, nicht ausſpio⸗ nirt und verfolgt werden wolle... Erinnern Sie ſich aran, mein Herr?

Ja, Madame, ich aber, ich will nicht betrogen werden!... Seit einiger Zeit kommt mir Ihr Beneh⸗ men ſonderbar vor;... mehr, als ein Umſtand iſt mir aufgefallen... und obgleich ich Ihnen nichts davon ſagte, habe ich doch Alles bemerkt... kurz, Madame, wenn Sie hieher gekommen ſind, um Ihre Schweſter zu beſuchen, wo iſt denn dieſe?... iſt ſie abweſend, was machen Sie dann allein in ihrem Hauſe?

Ich warte auf dieſelbe, mein Herr; man hat mir geſagt, ſie werde bald heimkommen, nichts draͤngte mich zur Eile!

uUnd warum ſind Sie allein ausgegangen, des Abends, ohne Ihre Kammerfrau... ohne Jemand von Ihren Leuten?... warum verweigert man mir den

Eintritt, wenn ich hier herein will, und ſagt mir, man

habe Sie nicht geſehen?... Dieſe Dienerin war ohne Zweifel unterrichtet!... o das geht nicht mit rechten Dingen zu... Sie hatten ein Stelldichein an dieſem Orte... Ihre Schweſter leiht Ihnen ihre Wohnung .. ſie iſt eine gefaͤllige Perſon!... Aber, beim Hen⸗ ker! ich werde erfahren, ob ein Mann hier war!..

er moͤge zittern! ſein Leben ſoll mir Rechenſchaft fuͤr die Beleidigung geben!l