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hier in ihrem Hauſe... Fern von allen eiferſüchtigen Blicken... Ich hoffte, Sie würden glücklich ſein, mich hier zu finden... ich täuſchte mich!... Nun denn, find Sie zufrieden? Sind Sie hinlänglich gerächt?.. Arthur, ich flehe Sie an, mich zu lieben!...“
Ich kann nicht Peſchreiben, was ich leide, während ſie ſpricht... Ah! was gäbe ich nicht darum, wenn ich fern wäre!... weit weg von dieſer Frau. Sie ſteht auf, kommt auf mich zu; ſie ergreift meine Hand, drückt ſie convulſiviſch in der ihrigen, wobei ſie mir wiederholt:„Ums Himmelswillen!... Sie antwor⸗ ten mir nicht?... ich bitte, antworten Sie mir we⸗ nigſtens!...“ 3
„— Madame... wenn Sie wüßten... was die urſache iſt, daß ich jetzt nicht mehr kann... nicht mehr darf...“
„— Sie können nicht... Sie dürfen nicht!... ich verſtehe Sie nicht, Arthur!“
„— Madame... es herrſcht ein Geheimniß, das an irgend Jemand zu verrathen mir verboten iſt... eine unüberſteigliche Scheidewand iſt von nun an zwiſchen uns aufgeführt, ſo daß ich keine andern Ge⸗ fühle mehr für Sie hegen darf, als die der Ach⸗ tung... der...“ 3
„— Hal es iſt zu viel!... glauben Sie, ich laſſe mich von Ihnen täuſchen... Es beſteht, ſagen Sie, ein Geheimniß... und dies Geheimniß hindert Sie, mich zu lieben... was bedeutet dies Geheim⸗ thun? Sprechen Sie, mein Herr, ich will, ich ver⸗ lange es... 2


